Fußwarzen

 

Warzen sind ansteckende gutartige Geschwülste der Haut und sind auf eine Infektion mit Papillomviren zurückzuführen. Die Infektion erfolgt per Kontaktinfektion beziehungsweise Schmierinfektion über kleinste Verletzungen der Haut und der Schleimhäute. Vom Zeitpunkt der Ansteckung bis zur Bildung der Warzen können Wochen bis Monate vergehen. Trotz ihrer Gutartigkeit können sie sich selten bösartig entwickeln.

 

Form und Aussehen der Warzen ist stark von ihrer Lokalisation abhängig. Den Regelfall bilden einzelstehende, über das Hautniveau erhabene, rundliche Papeln von wenigen Millimetern Durchmesser, die zu zusammenhängenden Vegetationen konfluieren können. Typisch ist auch das klinsche Bild einer "Mutterwarze", die von mehreren keinen "Tochterwarzen" umgeben ist. Die Oberfläche weist in der Regel die für Warzen typische, salzkrustenartig geborstene Hornschicht auf.

 

Bei den so genannten Dornwarzen findet sich eine scharf gegen die gesunde Haut abgegrenzte verhornte Formation, die in das Hautniveau eingebettet ist. Dabei kann ein zentraler, dornartiger Hornkegel auftreten, der dem Patienten beim Gehen oder bei Druckbelastung zum Teil erhebliche Schmerzenbereitet.

Eine beetartige Ausbreitung der Warzen im Bereich der Fußsohle bezeichnet man als Mosaikwarzen.

 

Konsultieren Sie auf jeden Fall einen Arzt. Bekannt sind ungefähr 70 verschiedene Warzen­formen, die recht unterschiedlich behandelt werden müssen. Allein aus diesem Grund ist der Arztbesuch unerlässlich, weil nur er den Warzentyp genau bestimmen kann.

Bitte führen Sie keine Selbstversuche durch. Die private Badezimmer-Chirurgie mit Nadeln, Scheren oder ähnlichen Werkzeuge macht das ganze nur schlimmer und die Warzen breiten sich noch mehr aus. Es können Narben zurück bleiben.

Achten Sie unbedingt auf Hygiene, damit Sie niemand anderen anstecken. Desinfizieren Sie Ihre Schuhe und waschen die Strümpfe und Handtücher unbedingt auf 60°.